Ich bin weder ein Fan vom Bankgeheimnis, noch fand ich das ganze Geschehenis korrekt. So stelle ich mir die Frage: Wer hätte überhaupt wie entscheiden sollen? Wer hätte überhaupt das letzte Wort gehabt?

Wir haben den Bundesrat, die Finma, den Bundesverwaltungsgericht und die UBS. Und niemand wollte diese Aufgabe in die Hand nehmen (kann ich im Übrigen nachvollziehen!) Doch Fakt ist: der Bundesrat hat die Aufgabe an die Finma abgewälzt. Fakt ist auch: die UBS selbst bestellte bei der Finma den Befehl, das Bankgeheimnis zu brechen!  

Was nun? Von Aussen sieht es aus, als ob die involvierten Gruppen die Zusammenarbeit vergessen haben und die Finma mir nichts, dir nichts, die knapp 300 Daten heraus gegeben hat. Schliesslich wollte man einen grösseren, volkswirtschaftlich schweren Schaden vermeiden. OK, so musste die Schweiz eine schwere Zeit in Kauf nehmen, inder wir wie verletzte Hunde an die USA zubellten.

Plötzlich, Monate später, kommt das Bundesverwaltungsgericht mit solcher Aussage an die Front. Der Bundesrat wacht auf und lässt das Urteil analysieren. Und als ob das nicht schon schräg genug ist, äussert sich Herr Eugen Haltiner, er würde wieder genau gleich handeln. Also wieder weder eine klare Zusammenarbeit, noch eine klare, gemeinsame Kommunikation. Ich schüttle da nur den Kopf…

Und was macht die UBS? Die UBS ist wieder in der Gewinnzone und schaut weg. Wen wundert’s?

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  1. petekaltinay posted this